Was wir von der InfraTech 2026 mitnehmen – 5 Impulse für den nachhaltigen Straßenbau
- jst596
- vor 2 Tagen
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Die InfraTech 2026 in Essen hat erneut gezeigt, wie groß der Transformationsdruck im Infrastruktur- und Straßenbau ist. Steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, knappe Budgets und Fachkräftemangel treffen auf wachsende Verkehrsbelastung und Sanierungsstau. In diesem Beitrag fassen wir nicht nur unsere Messe-Highlights zusammen, sondern teilen fünf konkrete Impulse, die wir aus den Gesprächen mit Besuchern, Kunden und Partnern mitgenommen haben.
1. Nachhaltigkeit ist kein „Nice-to-have“ mehr
Viele Gespräche drehten sich um die Frage, wie CO₂-Emissionen, Energieverbrauch und Primärrohstoffe im Straßenbau reduziert werden können. Statt isolierter Einzelmaßnahmen wurde deutlich:
Kommunen und Unternehmen suchen nach ganzheitlichen Konzepten entlang des Lebenszyklus – von der Baustoffwahl über Einbauverfahren bis zur Wartung.
Recyclingasphalt und ressourcenschonende Kaltmischsysteme rücken stärker in den Fokus, weil sie ökologische und ökonomische Vorteile verbinden.
Mehrwert: Wer Infrastruktur plant oder betreibt, sollte Nachhaltigkeit früh in der Projektentwicklung mitdenken – inklusive Materialkonzept, Logistik und Wartungsstrategie.
2. Lebenszykluskosten schlagen reinen Anschaffungspreis
Mehrere Entscheider berichteten, dass der Blick auf den „günstigsten“ Anfangspreis zunehmend an Bedeutung verliert. Stattdessen rücken Lebenszykluskosten (Total Cost of Ownership) in den Mittelpunkt:
Langlebige, reparaturfreundliche Beläge senken Sperrzeiten, Verkehrsbehinderungen und Instandhaltungsaufwand.
Planbare, schnelle Reparaturlösungen reduzieren Folgekosten und verlängern die Nutzungsdauer bestehender Infrastrukturen.
Mehrwert: Wer Projekte argumentativ intern durchbringen möchte, sollte mit Lebenszyklusrechnungen und Szenarien arbeiten – nicht nur mit Investitionskosten.
3. Praxisnahe Lösungen sind gefragter als „Hochglanz-Visionen“
Auf der Messe zeigte sich, dass viele Besucher vor allem pragmatische Antworten suchen:
Wie lässt sich eine Schadstelle heute und nicht erst in drei Jahren sanieren?
Welche Produkte funktionieren bei wechselnden Wetterbedingungen und unter hoher Verkehrsbelastung tatsächlich zuverlässig?


Recyphalt und Reaktiv-Asphalt im Fokus
Ein zentrales Messe-Highlight waren die vielen konkreten Rückfragen zu unseren Produkten Recyphalt und Reaktiv-Asphalt. In zahlreichen Gesprächen wurde deutlich, dass Straßenbaulastträger nachhaltige und gleichzeitig wirtschaftliche Lösungen für Reparatur, Sanierung und Instandhaltung suchen.
Recyphalt ermöglicht den ressourcenschonenden Einsatz von Asphalt mit bis zu 60% Recycelten Anteilen und leistet damit einen Beitrag zur CO₂‑Reduktion und zur Einsparung von Primärrohstoffen, bei gleichzeitiger Kostenreduktion.
Reaktiv-Asphalt ist auf sehr schnelle, dauerhafte Reparaturen ausgelegt – ideal für Schadstellen, ohne starke Verkehrsfrequenz, als auch Stellen mit hohen Verkehrsbelastungen und trotzdem eine langlebige Lösung erfordern.
Beide Systeme zahlen auf geringere Lebenszykluskosten ein: weniger Sperrzeiten, weniger Nacharbeiten, bessere Planbarkeit im Unterhalt.
Kostenfreie Produktpräsentation bei Ihnen vor Ort
Damit Sie Recyphalt und Reaktiv-Asphalt nicht nur von der Messe kennen, sondern in Ihren Projekten gezielt einsetzen können, bieten wir Ihnen eine kostenfreie Produktpräsentation bei Ihnen vor Ort an.
Vorstellung der Produkte und Systemvorteile direkt mit Ihrem Team
Praxisnahe Anwendungsbeispiele und typische Einsatzszenarien
Raum für Ihre konkreten Fragen und Projektanforderungen
Kontaktieren Sie uns jetzt und vereinbaren Sie Ihren unverbindlichen Präsentationstermin – wir kommen zu Ihnen und zeigen, wie Recyphalt und Reaktiv-Asphalt Ihre Instandhaltungs- und Sanierungsstrategien nachhaltiger und wirtschaftlicher machen können.
4. Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette gewinnt an Bedeutung
Die Gespräche mit Mit-Ausstellern haben deutlich gemacht, wie wertvoll Kooperationen sind – etwa zwischen:
Materialherstellern, Bauunternehmen und Planungsbüros,
kommunalen Auftraggebern und Dienstleistern,
Anbietern digitaler Tools (Monitoring, Planung) und klassischen Baustoffproduzenten.
Mehrwert: Wer Projekte effizienter und nachhaltiger umsetzen will, sollte frühzeitig alle relevanten Akteure an einen Tisch bringen, um Schnittstellen zu klären und Synergien zu nutzen.
5. Wissenstransfer und Schulung sind entscheidend
Viele Besucher äußerten Bedarf an Schulungen, Leitfäden und Praxiswissen:
Wie werden Produkte korrekt verarbeitet?
Welche Normen und Richtlinien sind zu beachten?
Wie lassen sich nachhaltige Lösungen intern gegenüber Gremien und Entscheidungsträgern begründen?
Mehrwert: Anbieter, die neben Produkten auch Schulungen, Workshops oder digitale Wissensformate anbieten, helfen ihren Kunden, neue Technologien schneller und sicherer einzuführen.
Dank und Ausblick
Zum Schluss möchten wir uns bedanken:
bei allen Besucher:innen unseres Stands für das große Interesse und den konstruktiven Austausch,
bei unseren Kunden und Partnern für das Vertrauen und die offenen Gespräche über aktuelle Herausforderungen,
bei unseren Mit-Ausstellern für spannende Einblicke in angrenzende Themenfelder,
sowie bei Ahoi Rotterdam und STABILO International BV für die Organisation und das starke Messeumfeld.
Die InfraTech 2026 war für uns mehr als nur eine Ausstellung – sie war ein Labor für Ideen, Kooperationen und konkrete Lösungsansätze.
Auf Basis der gewonnenen Impulse arbeiten wir weiter daran, nachhaltige und wirtschaftliche Asphaltlösungen für die Infrastruktur von morgen zu entwickeln.








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